Schädlinge (Spinnmilben sind sehr häufig) · Alokasie
An der Alokasie sieht man am häufigsten Spinnmilben; sie vermehren sich bei trockener Luft auf den Unterseiten der großen Blätter und hinterlassen feine Gespinste und ein gesprenkeltes, stumpfes Verblassen. Daneben können watteartige Wollläuse und Schildläuse auftreten, die klebrige Rückstände hinterlassen.
Was Sie tun können
- Stellen Sie die Pflanze von den anderen getrennt; kontrollieren Sie die Unterseiten der großen Blätter regelmäßig und genau (Spinnmilben sind sehr klein).
- Wischen Sie die Blätter auf beiden Seiten mit einem feuchten Tuch ab oder brausen Sie sie mit Wasser ab; nehmen Sie sichtbare Schädlinge herunter (tragen Sie Handschuhe).
- Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit (trockene Luft ist der Freund der Spinnmilbe); die Blattunterseiten regelmäßig abzuwischen ist der wirksamste Schutz.
- Bei starkem oder wiederkehrendem Befall fragen Sie in einer Gärtnerei nach; halten Sie neue Pflanzen zwei bis vier Wochen in Quarantäne.
Dieser Hinweis gilt für einen Raum mit hellem, indirektem Licht; je nach Wohnung und Jahreszeit verschiebt er sich. Die RHS nennt zwei Grenzen: im aktiven Wachstum über 16 °C, im Winter kühler und trockener, aber weiterhin über 10 °C. ⚠ Eine ideale Spanne nennt die RHS nicht, und diese Seite nennt deshalb auch keine. Bei der Alokasie sind drei Punkte entscheidend: Halten Sie die Luftfeuchtigkeit hoch (trockene Luft kostet Blätter und ruft Spinnmilben), halten Sie die Erde leicht feucht, aber nie sumpfig (Staunässe lässt die Knolle faulen), und schützen Sie die Pflanze vor Kälte. Fallen im Winter alle Blätter auf einmal, ist das meist die Ruhephase und kein Grund zur Panik.
Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen. Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.