Zu viel Wasser / Knollenfäule (der folgenschwerste Fehler)

Der folgenschwerste Fehler bei der Alokasie ist zu viel Wasser. In dauerhaft nasser Erde faulen die Wurzeln und die Knolle; die Anzeichen sind vergilbende Blätter, an der Basis weich werdende Stiele, säuerlich riechende Erde und flächiges Zusammensacken. Im Winter und an einem kühlen Platz ist das Risiko höher.

Was Sie tun können

  1. Hören Sie sofort mit dem Gießen auf und warten Sie, bis die Erdoberfläche abgetrocknet ist (im Winter länger). Lassen Sie kein Wasser im Untersetzer stehen.
  2. Nehmen Sie die Pflanze heraus und prüfen Sie die Knolle: Schneiden Sie die faulen Stellen (weich, riechend) mit einem sauberen Werkzeug bis ins gesunde Gewebe zurück (tragen Sie Handschuhe) und topfen Sie in frische, luftige Erde um.
  3. Nehmen Sie einen Topf mit Abzugsloch und eine gut durchlässige Erde (mit Perlit oder Orchideenrinde gemischt) und vermeiden Sie Staunässe; torffreie Erden trocknen schneller ab als torfhaltige, prüfen Sie sie deshalb etwas häufiger. Ist gesunde Knolle übrig, treibt die Pflanze wieder aus.

Dieser Hinweis gilt für einen Raum mit hellem, indirektem Licht; je nach Wohnung und Jahreszeit verschiebt er sich. Die RHS nennt zwei Grenzen: im aktiven Wachstum über 16 °C, im Winter kühler und trockener, aber weiterhin über 10 °C. ⚠ Eine ideale Spanne nennt die RHS nicht, und diese Seite nennt deshalb auch keine. Bei der Alokasie sind drei Punkte entscheidend: Halten Sie die Luftfeuchtigkeit hoch (trockene Luft kostet Blätter und ruft Spinnmilben), halten Sie die Erde leicht feucht, aber nie sumpfig (Staunässe lässt die Knolle faulen), und schützen Sie die Pflanze vor Kälte. Fallen im Winter alle Blätter auf einmal, ist das meist die Ruhephase und kein Grund zur Panik.

Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen. Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.

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