Spinnmilben (die Plage der Arekapalme, trockene Luft)

Spinnmilben sind der häufigste Schädling der Arekapalme, und sie mögen trockene Luft. Die Anzeichen sind: feine seidige Gespinste an den Blattspitzen und zwischen den Fiedern, gesprenkeltes gelbes oder bronzefarbenes Verblassen, trockene Ränder und winzige bewegliche Punkte auf der Unterseite. ⚠ Eine Zahl zur Vermehrungsgeschwindigkeit nennen die Quellen nicht, und diese Seite nennt deshalb auch keine.

Was Sie tun können

  1. Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit; das ist der wirksamste Schritt, um der Milbe die Umgebung zu verderben (ein Luftbefeuchter oder eine Schale mit Kies und Wasser).
  2. Brausen Sie die Blätter (besonders die Unterseiten) unter einem kräftigen Wasserstrahl gründlich ab; stellen Sie die Pflanze von den anderen getrennt.
  3. Halten Sie die Pflanze von Heizung und Klimaauslass fern und verbessern Sie die Luftbewegung (meiden Sie dabei aber kalte Zugluft).
  4. Kommt der Befall wieder, fragen Sie in einer Gärtnerei nach; halten Sie neue Pflanzen zwei bis vier Wochen in Quarantäne.

Dieser Hinweis gilt für eine normale Wohnung; je nach Wohnung und Jahreszeit verschiebt er sich. Die Clemson HGIC nennt für Zimmerpalmen nachts 16 °C, tagsüber 21 bis 27 °C und ein Gegensteuern unterhalb von 50 % Luftfeuchtigkeit; das sind Regeln für die Gruppe, keine Messung an dieser Art. Bei der Arekapalme gelten zwei praktische Regeln: Lassen Sie die Luft nicht zu trocken werden, und halten Sie die Erde weder knochentrocken noch im Wasser stehend (Clemson HGIC: Palmen sollten feucht gehalten werden, nie austrocknen und nie im Wasser stehen).

Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen. Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.

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