Braune Blattspitzen, Wasserqualität und Salzanreicherung

Der Missouri Botanical Garden führt schlechte Wasserqualität und die Anreicherung löslicher Salze aus Wasser, Dünger und Erde unter den Ursachen brauner Blattspitzen. Für das Wasser nennt der artspezifische Eintrag genau eine Vorgabe: zimmerwarmes Wasser, das abgestanden ist, damit das Chlor entweichen kann. ⚠ Eine Empfindlichkeit des Einblatts gegenüber Fluorid erwähnen die Quellen nicht; diese Seite stellt eine solche Behauptung deshalb nicht auf.

Was Sie tun können

  1. Lassen Sie das Gießwasser vor der Verwendung stehen: Der Missouri Botanical Garden verlangt das, damit das Chlor entweicht. Gegen Chlor wirkt das Abstehenlassen; an der Wasserhärte und am Kalk ändert es nichts.
  2. Gießen Sie zimmerwarm; dieselbe Einrichtung nennt sehr kaltes Gießwasser als eigenes Problem.
  3. Machen Sie das Ausspülen von Salzen zum festen Teil des Gießens: Bei jeder Wassergabe soll etwas Wasser ablaufen und nach 10 bis 15 Minuten weggeschüttet werden.
  4. In Deutschland ist die Wasserhärte gesetzlich in drei Bereiche eingeteilt. Der DVGW nennt sie in Millimol Calciumcarbonat je Liter: weich unter 1,5, mittel 1,5 bis 2,5 und hart über 2,5. Ihr Wasserversorger muss Ihnen den Härtebereich mindestens einmal im Jahr mitteilen.
  5. Schneiden Sie die braune Spitze mit einer sauberen Schere in einem Winkel ab, der der natürlichen Blattform folgt. Braunes Gewebe wird nicht wieder grün; bessern sich die Bedingungen, treiben neue Blätter mit sauberen Spitzen aus.

Der Missouri Botanical Garden nennt für diese Art am Tag 20 bis 29 °C (in der Quelle 68 bis 85 °F) und verlangt nachts etwa 5 °C (10 °F) weniger. Derselbe Eintrag bezeichnet den Bereich zwischen 13 und 4 °C (55 bis 40 °F) als „deutlich wachstumshemmend“; längere Zeit unter 4 °C (40 °F) schädigt Blätter, Stängel und Wurzeln. Licht: Die Quelle nennt Halbschatten bis Vollschatten; die Pflanze kommt mit wenig Licht zurecht, bevorzugt aber helles, gefiltertes Licht und gehört nicht in die direkte Sonne. Wasser: Die Erde soll gleichmäßig feucht sein, nicht durchnässt; zwischen den Wassergaben darf sie abtrocknen, die Quelle verlangt aber, die Pflanze nicht welken zu lassen. Topf: Derselbe Eintrag nennt einen großen Topf, in dem die Pflanze etwas eng steht, und als Zeitpunkt zum Umtopfen bei Bedarf den Februar oder März. ⚠ Die Quellen ordnen die Ursachen brauner Blattspitzen nicht nach Häufigkeit, sondern führen sie in einer einzigen Liste auf; diese Seite stellt daher keine Rangfolge auf. Halten Sie die Pflanze außer Reichweite von Katzen und Hunden: Nach dem Eintrag der ASPCA ist Spathiphyllum für beide giftig, verantwortlich sind unlösliche Kalziumoxalate. Besteht der Verdacht, dass ein Tier Pflanzenteile gefressen hat, wenden Sie sich an Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder eine Tierklinik.

Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen. Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.

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