Wurzelfäule (Staunässe)
Der Missouri Botanical Garden verlangt eine gleichmäßig feuchte, aber nicht durchnässte Erde. Dieselbe Einrichtung schreibt, dass abgelaufenes Wasser, das im Übertopf stehen bleibt und wieder vom Substrat aufgesogen wird, „mit Sicherheit zu Blattproblemen und/oder Wurzelfäule“ führt. Sind die Wurzeln geschädigt, hängt die Pflanze auch bei feuchter Erde; die Blätter können nach außen klappen, wie in der Mitte auseinandergedrückt.
Was Sie tun können
- Stellen Sie das Gießen ein. Ist die Erde nass und die Pflanze hängt weiterhin, gehen Sie von einem Wurzelschaden aus.
- Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf und schneiden Sie braune, weiche Wurzeln mit einer sauberen (mit Alkohol abgewischten) Schere bis ins feste weiße Gewebe zurück.
- Topfen Sie in frische, gut abziehende Erde um. Der Missouri Botanical Garden verlangt ein Substrat, das der Verdichtung widersteht und gut entwässert; derselbe Eintrag hält fest, dass diese Art einen großen Topf braucht, etwas eng stehen soll und bei Bedarf im Februar oder März umgetopft wird.
- Lassen Sie kein Wasser im Topf und im Untersetzer stehen: Abgelaufenes Wasser wird nach 10 bis 15 Minuten weggeschüttet.
Der Missouri Botanical Garden nennt für diese Art am Tag 20 bis 29 °C (in der Quelle 68 bis 85 °F) und verlangt nachts etwa 5 °C (10 °F) weniger. Derselbe Eintrag bezeichnet den Bereich zwischen 13 und 4 °C (55 bis 40 °F) als „deutlich wachstumshemmend“; längere Zeit unter 4 °C (40 °F) schädigt Blätter, Stängel und Wurzeln. Licht: Die Quelle nennt Halbschatten bis Vollschatten; die Pflanze kommt mit wenig Licht zurecht, bevorzugt aber helles, gefiltertes Licht und gehört nicht in die direkte Sonne. Wasser: Die Erde soll gleichmäßig feucht sein, nicht durchnässt; zwischen den Wassergaben darf sie abtrocknen, die Quelle verlangt aber, die Pflanze nicht welken zu lassen. Topf: Derselbe Eintrag nennt einen großen Topf, in dem die Pflanze etwas eng steht, und als Zeitpunkt zum Umtopfen bei Bedarf den Februar oder März. ⚠ Die Quellen ordnen die Ursachen brauner Blattspitzen nicht nach Häufigkeit, sondern führen sie in einer einzigen Liste auf; diese Seite stellt daher keine Rangfolge auf. Halten Sie die Pflanze außer Reichweite von Katzen und Hunden: Nach dem Eintrag der ASPCA ist Spathiphyllum für beide giftig, verantwortlich sind unlösliche Kalziumoxalate. Besteht der Verdacht, dass ein Tier Pflanzenteile gefressen hat, wenden Sie sich an Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder eine Tierklinik.
Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen. Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.