Blattfall durch Standortwechsel (das typische Problem, nicht umstellen)
Die Geigenfeige reagiert außerordentlich empfindlich auf Veränderung; die NYBG schreibt, dass diese Art sehr empfindlich auf Temperaturwechsel reagiert und darauf mit Blattfall antwortet. Umstellen, Drehen oder das Mitnehmen in eine neue Wohnung lösen innerhalb von ein bis zwei Wochen eine Welle von Blattfall aus. Der größte Fehler ist, diesen Blattfall für einen Pflegefehler zu halten und die Pflanze erneut umzustellen; das kostet noch mehr Blätter.
Was Sie tun können
- Suchen Sie der Pflanze einen dauerhaften, passenden Platz (helles indirektes Licht, gleichmäßige Temperatur, keine Zugluft) und lassen Sie sie dort mindestens 6 Wochen stehen. Die NYBG rät ausdrücklich, die Pflanze vor jeder Zugluft zu schützen; Luft aus Klimaauslässen, offenen Fenstern, offenen Türen und Heizungsauslässen verträgt sie schlecht.
- Halten Sie Gießen und Luftfeuchtigkeit richtig und gleichmäßig; topfen Sie nicht aus Panik um und stellen Sie sie nicht um.
- Für einen gleichmäßigen Wuchs schreibt die NYBG, die Pflanze bei jedem Gießen um eine Vierteldrehung zu drehen (aber nicht den Platz zu wechseln).
- Ist der Standort stabil, hört der Blattfall auf; es kommen neue Blätter nach.
Dieser Hinweis gilt für die gleichmäßige Zimmertemperatur, die die NYBG nennt: 18 bis 24 °C (in der Quelle 65 bis 75 °F), bei guter Luftbewegung und hellem indirektem Licht; je nach Wohnung und Jahreszeit verschiebt er sich. Für die Luftfeuchtigkeit nennt die NYBG eine Schwelle: über 40 % genügt, um braune Blattspitzen zu verhindern. Bei der Geigenfeige gelten zwei goldene Regeln: Suchen Sie ihr einen dauerhaften Platz und stellen Sie sie nicht um (die NYBG schreibt, die Art reagiere sehr empfindlich auf Temperaturwechsel und antworte mit Blattfall), und gießen Sie nicht zu viel; dieselbe Quelle nennt zu viel Wasser eine der häufigsten Ursachen dafür, dass Feigen eingehen. Gießen Sie, sobald die obersten 5 Zentimeter der Erde (in der Quelle zwei Zoll) abgetrocknet sind.
Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen. Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.