Vergeilung (Etiolement), zu wenig Licht

Bei zu wenig Licht zieht sich der Kaktus zum Licht hin in die Länge: Es entsteht ein dünner, blasser (hellgrüner oder gelber), schwacher Wuchs mit zulaufender Spitze, und die Pflanze neigt sich zum Licht. Dieser vergeilte Teil bleibt; auch an einem helleren Platz bekommt er seine alte Dicke nicht zurück.

Was Sie tun können

  1. Stellen Sie die Pflanze innerhalb von ein bis zwei Wochen schrittweise an einen helleren oder sonnigeren Platz (nicht auf einmal in die volle Sonne, das verbrennt).
  2. Reicht das Licht im Innenraum nicht, helfen Sie mit einer Pflanzenlampe nach.
  3. Der vergeilte Teil bleibt so, der neue Wuchs kommt aber normal und kompakt nach; wenn Sie wollen, können Sie den unschönen Teil im Frühjahr abschneiden und bewurzeln.

Dieser Hinweis gilt für verbreitete Wüstenkakteen und viel Licht; Wald- oder Weihnachtskakteen wollen mehr Luftfeuchtigkeit und weniger direkte Sonne. ⚠ Für diese Gruppe nennen die Quellen keine einheitliche Spanne für die Raumtemperatur, und diese Seite nennt deshalb keine. Winter: Der RHS gibt die Winterruhe mit Zahlen an, von Anfang November bis Anfang März minimal oder gar nicht gießen (Wasser nur nötigenfalls gegen das Schrumpfen) und nachts 8 bis 10 °C (in der Quelle 46 bis 50 °F); dieselbe Quelle schreibt, dass diese Ruhezeit die Blüte fördern SOLLTE, was die einschränkende Formulierung der Quelle ist. Gießen in der Wachstumszeit: Die Iowa State University Extension nennt als beste Vorbeugung den Nass-Trocken-Rhythmus, die Erde vollständig zu durchfeuchten und dann vollständig abtrocknen zu lassen. ⚠ Eine Rangfolge der Todesursachen nennen die Quellen nicht; diese Seite bezeichnet zu viel Wasser nicht als häufigste Todesursache. Sehen Sie beim Suchen nach dem Symptom zuerst auf das Gewebe: weich (zu viel Wasser) oder fest und runzlig (zu wenig Wasser)? ⚠ Die Sicherheit für Haustiere hängt von der Art ab; sehen Sie sich den Zweig zur Bestimmung an.

Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen. Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.

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