Zu wenig Wasser / Schrumpeln · Kaktus
Hat der Kaktus sein gespeichertes Wasser aufgebraucht, schrumpft sein Körper, wirkt eingefallen und runzlig, bleibt aber fest; die Oberfläche kann stumpf werden, die Spitzen trocken und braun. (Der Unterschied zu zu viel Wasser: dort weich, hier fest und runzlig.)
Was Sie tun können
- Sind die Wurzeln gesund, wenden Sie den Nass-Trocken-Rhythmus an: Durchfeuchten Sie die Erde gründlich mit reichlich Wasser (es soll die ganze Wurzel erreichen) und gießen Sie sie ab; der Körper erholt sich meist. Die Iowa State University Extension nennt als beste Vorbeugung genau diesen Rhythmus, die Erde vollständig zu durchfeuchten und dann vollständig abtrocknen zu lassen.
- Warten Sie danach, bis die Erde vollständig abgetrocknet ist, und gießen Sie erst dann wieder.
- Kommen Schrumpeln und Weichwerden zusammen vor, ist es nicht Wassermangel, sondern womöglich Fäule; sehen Sie zuerst auf Gewebe und Wurzeln.
Dieser Hinweis gilt für verbreitete Wüstenkakteen und viel Licht; Wald- oder Weihnachtskakteen wollen mehr Luftfeuchtigkeit und weniger direkte Sonne. Winter: Der RHS gibt die Winterruhe mit Zahlen an, von Anfang November bis Anfang März minimal oder gar nicht gießen (Wasser nur nötigenfalls gegen das Schrumpfen) und nachts 8 bis 10 °C (in der Quelle 46 bis 50 °F); dieselbe Quelle schreibt, dass diese Ruhezeit die Blüte fördern SOLLTE, was die einschränkende Formulierung der Quelle ist. Gießen in der Wachstumszeit: Die Iowa State University Extension nennt als beste Vorbeugung den Nass-Trocken-Rhythmus, die Erde vollständig zu durchfeuchten und dann vollständig abtrocknen zu lassen. ⚠ Eine Rangfolge der Todesursachen nennen die Quellen nicht; diese Seite bezeichnet zu viel Wasser nicht als häufigste Todesursache. Sehen Sie beim Suchen nach dem Symptom zuerst auf das Gewebe: weich (zu viel Wasser) oder fest und runzlig (zu wenig Wasser)? ⚠ Die Sicherheit für Haustiere hängt von der Art ab; sehen Sie sich den Zweig zur Bestimmung an.
Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen. Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.