Trockener brauner Rand, Fluorid im Leitungswasser

Der Eintrag der NC State Extension zu Calathea makoyana schreibt, dass Fluorid im Leitungswasser das Blatt braun werden lässt; das Anzeichen ist ein gleichmäßiger, trockener brauner Saum, der der Blattkontur folgt (manchmal mit einem gelben Band). Die NC State Extension empfiehlt für diese Art destilliertes Wasser oder Regenwasser. ⚠ Für Deutschland gehört eine Einordnung dazu: Trinkwasser wird hier nach Angabe des Bundesinstituts für Risikobewertung nicht fluoridiert, der Fluoridgehalt ist entsprechend niedrig.

Was Sie tun können

  1. Gießen Sie mit destilliertem Wasser oder Regenwasser; der Eintrag der NC State Extension zu Calathea makoyana nennt genau diese beiden. Leitungswasser über Nacht stehen zu lassen genügt nicht, denn dabei entweicht nur das Chlor, das Fluorid bleibt im Wasser.
  2. Spülen Sie den Topf einmal mit reichlich klarem Wasser durch und lassen Sie die angesammelten Mineralsalze über das Abzugsloch ablaufen.
  3. Schneiden Sie den braunen Saum mit einer sauberen Schere entlang der natürlichen Blattkontur ab.
  4. Über sehr kleine braune Spitzen trotz guter Pflege müssen Sie sich keine Sorgen machen; ist die Pflanze insgesamt kräftig, ist alles in Ordnung.

Dieser Hinweis gilt für eine normale Wohnung; je nach Wohnung und Jahreszeit verschiebt er sich. ⚠ Eine Temperaturspanne und einen Prozentwert für die Luftfeuchtigkeit nennen die Quellen für diese Art nicht, und diese Seite nennt deshalb auch keine. Die NC State Extension nennt Fluorid im Leitungswasser als Ursache des trockenen braunen Randes und empfiehlt für diese Art destilliertes Wasser oder Regenwasser; gießen Sie immer so. Der Missouri Botanical Garden schreibt außerdem, dass sehr kaltes Gießwasser Blättern und Blüten zu schaffen macht.

Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen. Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.

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