Zu viel Wasser / Wurzel- und Stammfäule
Als Sukkulente speichert die Kalanchoe Wasser in ihren Blättern; in dauerhaft nasser Erde faulen die Wurzeln und die Stammbasis. Das Gartenbau-Wiki Hortipendium nennt die Fäulnis ausdrücklich als Folge einer Überversorgung. ⚠ Eine Rangfolge der Todesursachen nennt keine der Quellen, und diese Seite nennt deshalb auch keine. ⚠ Dass weiche, glasig durchscheinende Blätter ein Erkennungsmerkmal der Wurzelfäule bei dieser Art seien, steht ebenfalls in keiner der Quellen; sehen Sie stattdessen auf die Nässe der Erde und die Stammbasis.
Was Sie tun können
- Hören Sie mit dem Gießen auf; warten Sie, bis der größte Teil der Erde gut abgetrocknet ist (im Winter länger). Lassen Sie kein Wasser im Untersetzer stehen und vermeiden Sie Staunässe.
- Ist das Weichwerden fortgeschritten, ist meist ein Blatt- oder Triebsteckling der beste Weg: Schnittfläche abtrocknen lassen und neu bewurzeln.
- Nehmen Sie eine gut abziehende Kakteen- und Sukkulentenerde und einen Topf mit Abzugsloch; gießen Sie auf die Erde und nicht über Blätter und Blüten.
Dieser Hinweis gilt für eine normale Wohnung mit viel hellem Licht; je nach Wohnung und Jahreszeit verschiebt er sich. ⚠ Zur Temperatur nennen die Quellen für diese Art einen EINZIGEN Wert: die Pflanze im Winter über 10 °C zu halten. Eine allgemeine Wohlfühlspanne für die übrige Zeit des Jahres nennt keine der Quellen, und diese Seite nennt deshalb auch keine. ⚠ Zur Luftfeuchtigkeit sagen die Quellen zu dieser Art nichts. Bei der Kalanchoe gelten zwei praktische Regeln: Gießen Sie nicht zu viel (sie ist eine Sukkulente und will wenig Wasser) und geben Sie ihr viel Licht. Gießen Sie auf die Erde, nicht über Blätter und Blüten.
Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen. Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.