Schädlinge (Schildläuse / Wollläuse / Spinnmilben) · Strelitzie
An der Strelitzie sieht man am häufigsten Schildläuse, die klebrige Rückstände auf dem Blatt hinterlassen, watteartige Wollläuse und, bei trockener Luft, Spinnmilben mit feinen Gespinsten und gesprenkeltem Verblassen.
Was Sie tun können
- Stellen Sie die Pflanze von den anderen getrennt; kontrollieren Sie beide Seiten der großen Blätter regelmäßig.
- Wischen Sie die Blätter mit einem feuchten Tuch ab oder brausen Sie sie mit Wasser ab; nehmen Sie sichtbare Schädlinge vorsichtig herunter.
- Erhöhen Sie gegen Spinnmilben die Luftfeuchtigkeit; die Blätter regelmäßig abzuwischen ist der wirksamste Schutz.
- Bei starkem oder wiederkehrendem Befall fragen Sie in einer Gärtnerei nach; halten Sie neue Pflanzen zwei bis vier Wochen in Quarantäne.
Dieser Hinweis gilt für einen warmen, hellen Raum mit viel Licht; je nach Wohnung und Jahreszeit verschiebt er sich. ⚠ Eine ideale Temperaturspanne nennt die RHS nicht, sondern nur eine Untergrenze (10 bis 12 °C); diese Seite nennt deshalb auch keine Spanne. Bei der Strelitzie gelten zwei praktische Regeln: Geben Sie ihr viel Licht und gießen Sie nicht zu viel. Einrisse am Blattrand sind keine Krankheit.
Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen. Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.