Vergeilen / Verkahlen (auseinanderfallende Triebe)

Die Purpurtute wächst schnell und wird von Natur aus lang; bei zu wenig Licht stehen die Triebe noch weiter auseinander und werden kümmerlich. Das ist teils natürliches Wachstum, teils ein Lichtzeichen.

Was Sie tun können

  1. Für ein volleres Bild schneiden Sie die lang gewordenen Triebe zurück; die gesunden, mit Knoten versehenen Stücke können Sie im Wasser bewurzeln und in denselben Topf zurückstecken, damit die Pflanze dichter wird (tragen Sie Handschuhe).
  2. Geben Sie mehr Licht; lassen Sie die Pflanze an einem Moosstab oder einer Stütze klettern, dann werden die Blätter größer und die Haltung besser.
  3. Wollen Sie sie hängen lassen, ist das Verkahlen kein Problem; in einer Ampel wirkt sie so natürlich und elegant.

⚠ Im Eintrag der NC State Extension zu dieser Art steht weder eine Spanne für die Raumtemperatur noch ein Wert für die Luftfeuchtigkeit; diese Seite nennt beides nicht. Was dieselbe Quelle angibt, ist dies: Licht gesprenkeltes Licht oder Halbschatten (2 bis 6 Stunden direkte Sonne am Tag), Erde feucht, Pflegeaufwand gering. Bei der Purpurtute gelten zwei praktische Regeln: Gießen Sie nicht zu viel und schützen Sie die Pflanze vor kalter Zugluft. Tragen Sie bei der Arbeit an der Pflanze Handschuhe: Derselbe Eintrag setzt das Feld Kontaktdermatitis auf Ja und nennt als giftigen Bestandteil Calciumoxalat-Kristalle. ⚠ Derselbe Eintrag gibt den Giftigkeitsgrad dieser Art als MITTEL an; der des Philodendrons aus derselben Familie ist niedrig.

Dieses Werkzeug stellt keine sichere Diagnose und empfiehlt weder Mittel noch Dosierungen. Bei starkem oder wiederkehrendem Befall wenden Sie sich an eine Gärtnerei oder einen Fachbetrieb.

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